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Mögliche Zukunft

Sony patentiert Touchscreen-Controller – Hinweis auf erstes PS6-Zubehör?

Sony sichert sich ein Patent für einen PlayStation-Controller mit Touchscreen und frei platzierbaren Buttons. Fans fragen: Ist das PS6-Zukunft?

Artikel von dailygame +

Du kennst das Gefühl bestimmt: Ein Spiel ist großartig, aber der Controller fühlt sich einfach nicht richtig an. Knöpfe zu klein, Sticks nicht da, wo dein Daumen sie erwartet, oder deine Hände werden nach einer Stunde müde. Genau dieses Problem nimmt sich Sony jetzt offenbar vor und zwar radikal. Ein neu erteiltes US-Patent von Sony beschreibt einen PlayStation-Controller, der fast komplett aus einem Touchscreen besteht. Dort, wo normalerweise feste Tasten sitzen, wäre stattdessen eine große Eingabefläche. Und das Verrückte: Du bestimmst selbst, wo deine Buttons liegen. Ist das ein früher Hinweis auf Zubehör für die PlayStation 6?

Die Idee hinter dem Patent ist erstaunlich nutzerfreundlich. Laut Beschreibung des Patents sollen Spieler die Position von D-Pad, Analogsticks und Aktionstasten frei anordnen können (via sudoku-online.pro). Nicht nur verschieben, sondern auch vergrößern, verkleinern oder sogar komplett ausblenden. Spielst du zum Beispiel einen simplen Jump’n’Run-Titel, könntest du theoretisch fast alle Tasten entfernen und stattdessen einen riesigen Sprung-Button auf den Screen legen. Bei Spielen, die hauptsächlich mit einem Stick funktionieren, könntest du den anderen ausblenden und mehr Platz schaffen. Der Controller passt sich also dem Spiel – und deinen Händen – an, nicht umgekehrt.

Sony argumentiert im Patent (PDF, ebenfalls via sudoku-online.pro) ziemlich deutlich: Herkömmliche Controller sind für viele Menschen schlicht nicht ideal. Die feste Anordnung sei oft zu klein, zu groß oder einfach unbequem. Hersteller würden am Layout selten viel ändern, weil neue Designs teuer sind. Das Ergebnis: Viele Spieler arrangieren sich mit etwas, das nie wirklich perfekt passt.

Möglicher PS6-Controller mit Touchscreens: Mehr Komfort oder neues Chaos?

So futuristisch das klingt, ganz ohne Fragezeichen ist das Konzept nicht. Ähnliche Ideen gab es früher schon. Ein Beispiel ist der alte „Turbo Touch 360“-Dritt-Controller (via Segaretro.org) aus den 90ern, der statt eines Steuerkreuzes ein Touchpad nutzte. Das Problem damals: Spieler bewegten ihre Figur oft versehentlich, nur weil der Daumen locker auflag. Genau hier setzt Sonys Patent an, damit es nicht ein ähnlicher Reinfall wird. Der Touchscreen soll mit Druck- und Wärmesensoren arbeiten, um zu erkennen, ob dein Daumen nur ruht oder wirklich eine Eingabe macht. Sollte das technisch gut umgesetzt sein, könnte das eines der größten Probleme von Touch-Controllern lösen.

In der Community sorgt das Thema bereits für Diskussionen. Viele feiern den Gedanken an mehr Barrierefreiheit und individuelle Anpassung. Gerade Spieler mit kleineren oder größeren Händen könnten stark profitieren. Andere haben Sorge, dass ein komplett digitaler Button-Bereich das haptische Gefühl klassischer Tasten verliert. Ob Sony das hinbekommen könnte? Man darf träumen. Immerhin wird die Wartezeit auf die nächste PlayStation-Konsole länger ausfallen. Zeit genug um an den Details zu tüfteln, sollte das Patent wirklich zum Einsatz kommen.

Patent heißt nicht Produkt

Wichtig ist: Ein Patent bedeutet nicht automatisch, dass dieses Gerät wirklich erscheint. Unternehmen sichern sich ständig Ideen, von denen viele nie das Licht der Welt erblicken. Trotzdem zeigen solche Patente oft, in welche Richtung gedacht wird. Und die Richtung ist klar. Es bedeutet mehr Anpassbarkeit, mehr Komfort, weniger Einheitslösung. Sollte Sony dieses Konzept weiterverfolgen, könnte es perfekt zu einer neuen Konsolengeneration passen. Ein Controller, der sich jedem Spiel und jeder Hand anpasst, wäre ein starkes Argument für die nächste PlayStation-Ära.

Fakt ist: Allein die Vorstellung, dein eigenes Controller-Layout zu bauen, weckt bei vielen gerade echte Neugier. Ob daraus wirklich der Controller der Zukunft wird, wissen wir noch nicht. Aber eines zeigt dieses Patent deutlich, dass Sony darüber nachdenkt, wie Gaming sich an dich anpassen kann, nicht nur du ans Gaming.

Dieser Artikel erschien zuerst auf DailyGame.at.

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