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Ein Festival mit Glanz

Forza Horizon 6 im Test: Dieser Racer setzt dich unter Strom

Japan, Traumautos und ein Fahrgefühl, das kaum besser sein könnte. Forza Horizon 6 spielt auf Nummer sicher, aber fast alles daran funktioniert.

Artikel von dailygame +

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  • Das Wichtigste in Kürze
  • Warum Japan als Schauplatz genau der richtige Schritt für die Horizon-Reihe ist
  • Wieso sich Forza Horizon 6 fast perfekt fährt, aber trotzdem nicht alles neu macht
  • Was mich nach fast drei Wochen Spielzeit begeistert hat und wo langsam die Luft draußen ist

Forza Horizon 6 startet nicht leise. Es wirft dich mitten in ein Festival, das größer, lauter und schöner wirkt als je zuvor. Diesmal führt die Reise nach Japan. Und ja, diese Kulisse passt fast zu gut zur Reihe. Tokio-Drift-Momente inklusive. Enge Straßen, Neonlicht, Berge, Küsten, Tempel, Stadtverkehr und schnelle Kurven ergeben eine Spielwelt, die sofort Lust macht, einfach loszufahren.

Das ist auch die größte Stärke dieses Spiels. Forza Horizon 6 erklärt nicht lange, warum du fahren sollst. Es gibt dir ein Auto (und sogar mein Lieblingsauto aus meiner Jugend), eine Straße und dieses typische Gefühl, dass hinter jeder Kurve etwas Spannendes wartet. Genau hier zeigt Playground Games wieder, warum diese Serie seit Jahren zur Spitze der Open-World-Racer gehört.

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Japan ist mehr als nur eine schöne Kulisse

Die Spielwelt wirkt dichter und lebendiger als im Vorgänger. Besonders die Mischung aus Stadt, Landstraße und Natur macht viel aus. In einem Moment rast du durch beleuchtete Straßenschluchten, kurz danach driftest du über eine Bergstraße, bei der du fast vergisst, dass du eigentlich ein Rennen fahren wolltest. Die Grafik ist dabei hervorragend. Licht, Wetter, Reflexionen und Fahrzeugdetails sehen stark aus, ohne dass das Spiel nur wie eine Technikdemo wirkt.

Besonders die Stadtrennen in der Nacht haben es mir angetan! Irgendwie wie in meiner Jugendzeit mit Need for Speed Underground. - Bild: PlayGround Games, Xbox Game Studios

Besonders die Stadtrennen in der Nacht haben es mir angetan! Irgendwie wie in meiner Jugendzeit mit Need for Speed Underground, nur viel viel besser. – Bild: PlayGround Games, Xbox Game Studios

Gerade auf der Straße zeigt Forza Horizon 6, wie viel Atmosphäre in einem Rennspiel stecken kann. Regen auf Asphalt, Scheinwerfer in der Nacht und die vielen kleinen Details der Umgebung sorgen dafür, dass Japan nicht wie eine austauschbare Karte wirkt. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass die Reihe in ihrer Grundform sehr vertraut bleibt. Wer einen kompletten Neustart erwartet, bekommt ihn nicht. Und das finde ich auch irgendwie sehr beruhigend.

Das Fahrgefühl ist der eigentliche Star

Beim Gameplay macht Forza Horizon 6 kaum Fehler. Die Steuerung ist sofort direkt, sauber und angenehm zugänglich. Arcade-Fans können einfach einsteigen und Spaß haben. Wer mehr Kontrolle will, schaltet Hilfen aus, tunt sein Auto und jagt Bestzeiten. Genau diese Balance kann die Serie weiterhin besser als fast alle Konkurrenten. Wenn dir Gran Turismo 7 bisher zu trocken war, wirst du dieses Spiel lieben.

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Mehr als 600 (!) Autos gibt es im Spiel. Jedes fährt sich etwas anders. - Bild: PlayGround Games, Xbox Game Studios

Mehr als 600 (!) Autos gibt es im Spiel. Jedes fährt sich etwas anders. – Bild: PlayGround Games, Xbox Game Studios

Jedes Auto hat genug Eigengefühl, ohne dass das Spiel schwerfällig wird. Drifts fühlen sich wuchtig an, Straßenrennen bleiben schnell und Cross-Country-Events bringen genug Chaos in die Mischung, ohne dabei albern zu werden. Vor allem mit Controller spielt sich das Ganze exzellent, auch am PC. Mit der Tastatur fühlt es sich einfach nicht richtig an, wenn man Forza Horizon 6 am PC spielt. Aber das gilt eigentlich für jedes Rennspiel.

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