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Neue Nvidia-Technik

DLSS 5: Nvidia startet neue KI-Technik, doch die Performance überrascht

DLSS 5 kommt zunächst für die RTX-50-Serie und später auch auf RTX-40-Grafikkarten. Erste Tests zeigen allerdings, dass die neue KI-Technik ordentlich Rechenleistung benötigt.

Artikel von René Nikel +

DLSS 5 ist offiziell gestartet und soll künftig nicht nur Besitzern einer RTX-50-Grafikkarte zur Verfügung stehen. Nvidia hat überraschend bestätigt, dass auch die GeForce-RTX-40-Serie unterstützt werden soll. Gleichzeitig sorgt der hohe Rechenaufwand der neuen KI-Technik für Diskussionen.

Nvidia hat DLSS 5 in dieser Woche offiziell an den Start gebracht. Die neue Technologie soll mithilfe von künstlicher Intelligenz für deutlich realistischere Beleuchtung, Materialien und Bilddetails in Spielen sorgen. Als erstes Spiel unterstützt NBA 2K27 die neue Technik.

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Ursprünglich sah es allerdings danach aus, als würde DLSS 5 exklusiv der aktuellen GeForce-RTX-50-Serie vorbehalten bleiben. Nun hat Nvidia gegenüber The Verge bestätigt, dass die Unterstützung zu einem späteren Zeitpunkt auch auf die RTX-40-Serie ausgeweitet werden soll. Zunächst konzentriert sich das Unternehmen jedoch darauf, DLSS 5 auf den RTX-50-Grafikkarten weiter zu optimieren.

DLSS 5 benötigt ordentlich Rechenleistung

Genau hier wird die Sache für viele von euch interessant. Nvidia bezeichnet DLSS 5 selbst als das bisher rechenintensivste Modell des Unternehmens. Seit der ersten Präsentation im März soll die Performance laut Nvidia bereits um den Faktor fünf gesteigert worden sein. Weitere Optimierungen sollen noch folgen.

Unabhängige Tests zeigen allerdings, dass DLSS 5 trotz dieser Fortschritte einiges an Leistung benötigt. Aktuelle Analysen kommen je nach Szenario auf einen erheblichen Performance-Verlust von teilweise 50 bis 60 Prozent, wenn die zusätzliche KI-Verarbeitung aktiviert wird.

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Das klingt zunächst widersprüchlich. Eine Technologie, die eigentlich für bessere Grafik und höhere Bildraten bekannt ist, kostet selbst einen großen Teil der verfügbaren GPU-Leistung. Der entscheidende Unterschied liegt allerdings darin, dass DLSS 5 nicht einfach nur Bilder hochskaliert. Das sogenannte Neural Rendering verändert unter anderem Beleuchtung und Materialdetails mithilfe von KI direkt im gerenderten Bild.

Nvidia kann die hohen Bildraten zudem durch die Kombination mit Multi Frame Generation präsentieren. Dabei werden zusätzliche Bilder zwischen den klassisch von der Grafikkarte berechneten Frames erzeugt. In den ersten offiziellen Benchmarks wurden unter anderem sechsfach generierte Frames eingesetzt. Dadurch wirken die ausgewiesenen FPS deutlich höher, als es die tatsächlich gerenderte Basis-Framerate vermuten lässt.

RTX-40-Besitzer dürfen hoffen

Für Besitzer einer GeForce RTX 4070, RTX 4080 oder RTX 4090 gibt es damit trotzdem einen Grund zur Freude. Nvidia will DLSS 5 offiziell für die RTX-40-Serie anbieten, sobald die Optimierung der RTX-50-Version weiter fortgeschritten ist. Einen konkreten Termin für die Erweiterung hat das Unternehmen bisher allerdings nicht genannt.

Für ältere Generationen bleibt die Situation dagegen unklar. Zwar haben Modder bereits versucht, DLSS 5 auf älteren GeForce-Grafikkarten zum Laufen zu bringen, eine offizielle Unterstützung für RTX 30 oder RTX 20 wurde von Nvidia bislang nicht angekündigt.

DLSS 5 könnte damit einen wichtigen Schritt beim Einsatz von KI in Spielen darstellen. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Performance aber auch, dass bessere Grafik nicht kostenlos zu haben ist. Wie sinnvoll die Technik für euch in Games tatsächlich ist, wird sich vor allem dann zeigen, wenn mehr Spiele DLSS 5 unterstützen und unabhängige Benchmarks mit unterschiedlichen Grafikkarten vorliegen.

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